Ziele der Netzwerkarbeit
Netzwerke sind Arbeitstreffen und Kontakte von mehreren Personen (Heim- und Pflegedienstleitungen, Qualitätsbeauftragten) aus verschiedenen Einrichtungen, um Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander zu helfen.
So gibt es zum Beispiel ein Netzwerk von diakonischen Einrichtungen aus Berlin und Niedersachsen. Dort werden Themen der stationären Altenpflege behandelt.
Die regelmäßigen Veranstaltungsangebote der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) fördern die Qualitätsarbeit durch branchenübergreifende Erkenntnisse.
Beim Evangelischen Verband für Altenpflege und Pflegedienste (EVAP) und beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) gibt es ebenfalls verschiedene Arbeitsgruppen.
Benchmarking
Beim Benchmarking gibt es ein sogenanntes Benchmark, eine Kennzahl, die einen Aspekt der Qualität abbildet. Die verschiedenen Einrichtungen ermitteln diese Kennzahl und orientieren sich bei ihren Verbesserungen an den besten Werten.
Dieses Verfahren des Benchmarking ist in der staionären Altenpflege noch nicht weit verbreitet. Zum einen gibt es Schwierigkeiten, die Kennzahlen sinnvoll auszuwählen und zu erheben. Zum anderen möchten manche Einrichtungen sich mit ihrer Qualität bedeckt halten, um vielleicht nicht so gute Ergebnisse zu verdecken. Deswegen setzt Benchmarking immer ein Vertrauen der teilnehmenden Einrichtungen voraus. Gegebenenfalls können in einem aufwändigeren Verfahren die Teilnehmer anonymisiert werden. Dies trifft man i.d.R. bei wissenschaftlichen Untersuchungen an.
Benchmarking-Teilnehmer
Eine große Problematik besteht für uns, dass wir manche Kennzahlen nicht bewerten können, weil andere Einrichtungen diese Kennzahlen nicht ermitteln.
Achtung:
Welche (diakonische) Einrichtung Interesse hat, seine Qualität über Benchmarking zu steigern, sollte sich mit mir in Verbindung setzen. Unsere Themenschwerpunkte sind Kennzahlen zu Mobilisierung, Sturz, Dekubitus, Psychopharmaka, Hygiene, Kontinenzförderung, Bezugspflege u.a.